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Allgemeine Geschäftsbedingungen 

Stand: August 2026

 

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die psychotherapeutischen Leistungen von Evgenia Popova, Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie.

 


1. Leistungen

Gegenstand der Leistungen sind psychotherapeutische Behandlungen nach dem Heilpraktikergesetz. Hierzu gehören insbesondere Analyse- und Anamnesesitzungen, psychotherapeutische Einzelsitzungen sowie individuell vereinbarte Intensivbegleitungen.

Die Analyse- und Anamnesesitzung dient der Erfassung der aktuellen Situation und Beschwerden, der Anamnese, der Klärung des Behandlungsanliegens sowie der Planung möglicher weiterer Behandlungsschritte und ist Bestandteil der psychotherapeutischen Behandlung.

Umfang, Dauer, Ort und Vergütung der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website oder aus der individuellen Vereinbarung.

Ein bestimmter Behandlungserfolg kann nicht garantiert werden und wird nicht geschuldet.

 


2. Vertragsschluss und Behandlungsvereinbarung

Das kostenfreie Kennenlerngespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der Klärung, ob eine Zusammenarbeit grundsätzlich infrage kommt. Hieraus entsteht keine Verpflichtung zur Buchung einer kostenpflichtigen Leistung.

Ein Behandlungsvertrag über eine kostenpflichtige Leistung kommt durch die individuelle Vereinbarung bzw. Bestätigung eines Behandlungstermins zustande.

Vor Beginn der Behandlung werden die wesentlichen Bedingungen der Behandlung, insbesondere Leistung, Dauer und Vergütung, mitgeteilt. Ergänzend wird eine Behandlungsvereinbarung abgeschlossen.

Die Behandlung kann online oder – soweit individuell vereinbart – in Präsenz erfolgen.

 


3. Vergütung und Zahlung

Es gilt die bei der Buchung bzw. vor der Terminvereinbarung mitgeteilte Vergütung.

Online-Sitzungen sind grundsätzlich im Voraus per Banküberweisung zu bezahlen. Die Zahlung muss spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin eingegangen sein, sofern nicht individuell etwas anderes vereinbart wurde.

Erfolgt die Buchung kurzfristiger als 48 Stunden vor dem Termin, ist die Vergütung unverzüglich nach der Terminbestätigung zu entrichten.

Ist die vereinbarte Vorauszahlung nicht rechtzeitig eingegangen, besteht kein Anspruch auf Durchführung bzw. Freihaltung des Termins.

Bei Präsenzterminen kann die Vergütung nach Vereinbarung vor Ort in bar entrichtet werden.

Die Behandlung erfolgt grundsätzlich als Selbstzahlerleistung. Eine Erstattung durch gesetzliche oder private Krankenversicherungen oder andere Kostenträger wird nicht zugesichert. Die Klärung einer möglichen Kostenerstattung obliegt der Patientin bzw. dem Patienten.

 


4. Termine, Absagen und Ausfallhonorar

Vereinbarte Termine können bis 48 Stunden vor Terminbeginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.

Bei einer Absage weniger als 48 Stunden, jedoch mindestens 24 Stunden vor Terminbeginn, kann ein Ausfallhonorar in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars erhoben werden, sofern der reservierte Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.

Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor Terminbeginn oder bei Nichterscheinen kann ein Ausfallhonorar in Höhe von 100 % des vereinbarten Honorars erhoben werden, sofern der reservierte Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.

Der Patientin bzw. dem Patienten bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Wurde die Vergütung bereits im Voraus entrichtet, wird ein gegebenenfalls anfallendes Ausfallhonorar mit der geleisteten Zahlung verrechnet. Ein darüber hinausgehender Betrag wird zurückerstattet.

Bei verspätetem Erscheinen bzw. verspäteter Teilnahme endet die Sitzung zum ursprünglich vereinbarten Zeitpunkt. Das vereinbarte Honorar bleibt hiervon unberührt.

Auch bei einem kostenfreien Kennenlerngespräch wird um eine möglichst frühzeitige Absage gebeten, wenn der Termin nicht wahrgenommen werden kann. Für ein versäumtes kostenfreies Kennenlerngespräch wird kein Ausfallhonorar erhoben.

Muss ein Termin von Seiten der Behandlerin abgesagt werden, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten. Bereits für diesen Termin geleistete Zahlungen werden wahlweise auf den Ersatztermin angerechnet oder zurückerstattet.

 


5. Intensivbegleitung

Die Intensivbegleitung ist eine individuell vereinbarte, zeitlich begrenzte psychotherapeutische Begleitung.

Sie umfasst vier Sitzungen von jeweils 90 Minuten innerhalb des vereinbarten Begleitungszeitraums sowie eine persönliche Begleitung über WhatsApp an Werktagen. Ergänzend können individuell abgestimmte Übungen, Aufgaben und Reflexionsimpulse zur Unterstützung des therapeutischen Prozesses zur Verfügung gestellt werden.

Umfang, Beginn, Dauer und Vergütung der Intensivbegleitung werden vor Beginn individuell vereinbart.

Die WhatsApp-Begleitung erfolgt an Werktagen. Eine sofortige oder ständige Erreichbarkeit wird nicht geschuldet. Nachrichten werden nach Möglichkeit zeitnah, grundsätzlich spätestens innerhalb von 24 Stunden an Werktagen beantwortet. Nachrichten, die an Wochenenden oder gesetzlichen Feiertagen eingehen, werden ab dem folgenden Werktag bearbeitet.

Die WhatsApp-Begleitung dient der Unterstützung des laufenden therapeutischen Prozesses. Sie ersetzt weder eine Therapiesitzung noch einen ärztlichen, psychiatrischen oder sonstigen medizinischen Notdienst.

Für die im Rahmen der Intensivbegleitung vereinbarten Sitzungen gelten die Regelungen zu Terminabsagen und Ausfallhonoraren gemäß Ziffer 4 entsprechend. Fällt für einen nicht wahrgenommenen Termin nach diesen Regelungen das volle Ausfallhonorar an, besteht kein Anspruch auf einen zusätzlichen Ersatztermin.

Gesetzliche Rechte zur Beendigung des Behandlungsverhältnisses bleiben unberührt. Im Falle einer vorzeitigen Beendigung richtet sich die Vergütung nach den bis dahin erbrachten Leistungen und den gesetzlichen Bestimmungen.

 


6. Mitwirkung und akute Krisen

Eine psychotherapeutische Behandlung setzt die aktive und eigenverantwortliche Mitwirkung der Patientin bzw. des Patienten voraus.

Die Praxis sowie die WhatsApp-Begleitung im Rahmen einer Intensivbegleitung sind kein psychiatrischer oder medizinischer Notdienst und gewährleisten keine ständige Erreichbarkeit.

Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung oder einer anderen akuten psychiatrischen bzw. medizinischen Notfallsituation wenden Sie sich bitte an den Notruf unter 112, den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder unmittelbar an eine psychiatrische Notfallambulanz.

 


7. Online-Sitzungen

Online-Sitzungen finden grundsätzlich über den vorab vereinbarten Videokommunikationsdienst, derzeit Zoom, statt.

Die Patientin bzw. der Patient ist selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig über eine geeignete Internetverbindung sowie ein funktionsfähiges Endgerät zu verfügen und für eine möglichst ungestörte und vertrauliche Umgebung zu sorgen.

Bei technischen Störungen wird zunächst versucht, die Verbindung wiederherzustellen oder eine geeignete Alternative zu vereinbaren. Die konkrete Behandlung einer technisch bedingten Unterbrechung richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls.


8. Vertraulichkeit und Datenschutz

Die im Rahmen der Behandlung bekannt gewordenen persönlichen und therapeutischen Informationen werden vertraulich behandelt. Gesetzliche Offenlegungs-, Auskunfts- oder Dokumentationspflichten sowie gesetzlich zulässige Ausnahmen bleiben unberührt.

Personenbezogene Daten und Gesundheitsdaten werden im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften verarbeitet. Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung.

Für die Kommunikation über WhatsApp sollten keine unnötigen oder ausführlichen sensiblen Gesundheitsdaten übermittelt werden, soweit dies für die vereinbarte Kommunikation nicht erforderlich ist.


9. Behandlungsdokumentation

Die Behandlung wird entsprechend den gesetzlichen Anforderungen dokumentiert. Die Behandlungsakte wird nach Maßgabe der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen aufbewahrt.

Die gesetzlichen Rechte der Patientin bzw. des Patienten auf Einsicht in die Behandlungsakte bleiben unberührt.

 


10. Bereitgestellte Unterlagen

Individuell zur Verfügung gestellte Übungen, Arbeitsblätter, Texte und sonstige Materialien sind, soweit urheberrechtlich geschützt, ausschließlich für die persönliche Nutzung im Rahmen der Behandlung bestimmt.

Eine Veröffentlichung, Vervielfältigung, Weitergabe oder gewerbliche Nutzung ist ohne vorherige Zustimmung nicht gestattet, soweit nicht gesetzlich etwas anderes zulässig ist.

 


11. Haftung

Es gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen.

Eine Haftungsbeschränkung besteht insbesondere nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

 


12. Beendigung der Behandlung

Die psychotherapeutische Behandlung kann im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen beendet werden.

Bereits erbrachte Leistungen sind entsprechend der getroffenen Vereinbarung zu vergüten. Gesetzliche Kündigungs- und Beendigungsrechte bleiben unberührt.


13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Wahrung zwingender Verbraucherschutzvorschriften.

Soweit einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein sollten, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

Zwingende gesetzliche Rechte der Patientin bzw. des Patienten bleiben unberührt.

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